Entwicklungshilfe für Quichua Indianer mit Matchachin

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Guayusa Hilfsprojekt

 

 

Das Entwicklungshilfe Programm

Mit jedem Kauf eines Matchachin Guayusa Produktes unterstützt Du Quichua Indianer und den Regenwald. Dies durch das Model "Fairer Handel und Bezahlung" von Matchachin.

Der Guayusa Waldgarten wurde durch Pablo im Zuge der Entwicklung seiner Amazon Lodge gegründet. Die Amazon Lodge ist ein "Haus der Begegnung" mitten im wieder aufgeforsteten Regenwald. Die Aufforstung des Regenwaldes und die Begegnung mit Quichua Indianern und der wilden Natur des Dschungels sind die Bestandteile der Lodge. In Kooperation mit der anliegenden Quichua Indianer Gemeinde wird die Lodge geführt und die Gäste versorgt. Pablo, als ehemaliger Entwicklungshelfer der Bundesrepublik Deutschland weiß genau wie Entwicklungshilfe funktioniert.

Die Angestellten der Lodge und damit auch des Waldgartens bekommen einen weit höheren Lohn, als das Land Equador verlangt. Sie sind fest angestellt und haben somit auch die starken Arbeitnehmer Rechte des Landes Ecuador. Neben der Bezahlung als Angestellte bietet Pablo weitere Möglichkeiten. So bieten die Quichua Indianer verschiedene Führungen und Vorführungen den Gästen der Lodge an. So kann man mit Ihnen durch den Dschungel wandern, Ihr Dorf besichtigen, an Ihren Zeremonien teilnehmen und auch Ihre handgemachten Souvenirs erwerben.


Hier seht Ihr Joshua auf einem der Führungen durch den Dschungel:





Hinzu kommt, dass die Quichua auch Ihre Guayusa Ernten aus Ihren eigenen privaten Waldchakras an das Matchachin Projekt verkaufen können. Die Bezahlung liegt hier bei 30% über dem üblichen Marktpreis, denn so kann gute Qualität gewährleistet werden. Denn es müssen unsere strengen Vorgaben erfüllt werden, nur so können wir Ihre Ernte abnehmen. Unsere Guayusa Produkte findet ihr hier: Guayusa Tee von Matchachin

Neu hinzu kam dann noch, dass sie nun auch wild gesammeltes Drachenblut an der Sammelstelle verkaufen können. Auch für dieses bekommen sie die 30% "mehr" als der übliche Marktpreis. Hier geht es  zum Drachenblut, erhältlich bei Tausendkraut: Drachenblut von Quichua Indianern

So entsteht Entwicklungshilfe für die Ur-Einwohner im Umkreis. Wobei hier stets die "Qualität" das Hauptmerkmal ist und der hierdurch entstehende Effekt dann eine gute Entwicklungshilfe ist. Denn würde man nur auf Entwicklungshilfe setzen, würden die Indianer kein selbständiges und gutes Arbeiten erlernen und sich an Einnahmen ohne große Auflagen gewöhnen.

Dies ist ein großes Problem der Entwicklungshilfe. Wenn nicht das Problem in der Entwicklungshilfe von großen Organisationen. In der Regel baut man große Projekte auf, begleitet diese und der Entwicklungshelfer kümmert sich quasi um alles. Dann nach ein paar Jahren sollte das Projekt selbsttragend sein, der Entwicklungshelfer geht und die Förderungen werden eingestellt. Das Resultat davon ist: Nichts funktioniert mehr, das Projekt zerfällt und wird quasi wieder vom Regenwald überwuchert und verschwindet für immer im Dschungel. Die Indianer vergessen das Ganze schnell, denn sie leben im Jetzt. Morgen - Gestern, das ist Ihnen völlig egal.

Daher ist Entwicklungshilfe ein sehr spannendes Thema, welches auch mit viel Vorsicht und Bedacht angegangen werden muß. Denn die ursprüngliche Kultur und ihr Denken, die Art zu Leben - soll ja nicht ersetzt werden - mit unserer Lebensweise. Im Gegenteil, diese soll erhalten werden! Damit die Kultur der Quichua nicht einfach verschwindet, sobald das erste Strom / Telefon / TV / Internet Kabel das Dorf erreicht - dafür ist Entwicklungshilfe notwendig und extrem wichtig. Und genau das ist auch das Ziel dieses Projektes.



Die Quichua können so mit uns zusammen der Zukunft angstfrei begegnen. Sie können mit Ihren Produkten wie Guayusa am freien Handel teilnehmen und damit Geld verdienen und gleichzeitig einen Teil Ihrer Kultur erhalten. Sie sind keine billigen Arbeitskräfte sondern angesehene fest angestellte Mitarbeiter, auch in Führungspositionen! Besser gesagt sie sind das Projekt! Pablo ist hier das Bindeglied zwischen Moderner und Indigener Lebensweise. Joshua die Türe nach Europa.

Pablo lässt die Lodge und den Waldgarten und somit die Guayusa Produktion selbständig durch seine "Mitarbeiter" (alles Quichua Indianer) eigenständig leiten und organisieren. Pablo übernimmt die "Vermarktung" im Großen und schaut so nur alle paar Tage vorbei und bringt dabei die notwendigen Sachen für die Lodge mit, die man im Dschungel nicht bekommen kann. So gewöhnen sich an Regeln und Qualitätskontrollen und das wenn sie diese nicht eingehalten werden, dass es auch Konsequenzen gibt.

Zukunft Aussichten

Pablo und Joshua arbeiten gerade neben der BIO Zertifizierung noch an einer Kooperation mit einer Stiftung aus Ecuador. Diese Stiftung soll Mitträger des Projektes werden und so garantieren, das auch wenn Pablo und Joshua mal nicht mehr sind, das das Projekt weitergeht und die Quichua Indianer immer einen starken und fairen Partner zur Seite haben.

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